Windows Phone 7: Die Mango ist reif.

13Aug11

Spracherkennung WP7 Mango

Ich sag’s Euch: Kauft Nokia-Aktien. 4 EUR das Stück, nach der Black-Week wahrscheinlich noch weniger. Grad 4000 EUR angelegt und in paar Monaten mit 12.000 nach Hause gehen. Wenn es sich manchmal unter den Bloggern so anhört, als würde Microsoft bald Bretter vor Türen und Fenster nageln müssen, so hat man an der Uni einen ganz anderen Eindruck. Hier wird viel gebastelt: Mit Microsoft Surface lassen Multi-Multi-Multi-Touch-Anwendungen mit Hunderten von Fingern gleichzeitig einem den Mund offen stehen. Spiele, Bahnhofslogistik. Michael Zöllner und Stephan Huber haben das „NAVI“ bereits international vorgestellt: Mit Microsofts Kinect ermöglichen sie sehbehinderten Menschen, sich sicher in Gebäuden zu bewegen.

Die Mango ist offenbar reif

Unter dem Codenamen „Mango“ wurde das große Update für Microsofts Mobilsystem „Windows Phone 7“ den Netzbetreibern und Hardwarepartnern übergeben. Ein Datum, wann die aktuellen Geräte das Update laden können, steht wohl noch nicht fest. Selbst eher der zufriedene iPhone-Typ, bin ich von „WP7“ schon ziemlich angefixt und von dessen Potential überzeugt. So sieht das auch Levon C. Tofel auf GIGAOM. Er kam gestern dazu, das Mango-Update zu testen. Ergebnis: Das Früchtchen setze das erahnte Potential frei, nach Tofel. (Erstens) Das ganze Gerät fühle sich gerade doppelt so schnell an. (Zweitens) Die Spracherkennung scheint erheblich genauererer zu sein, als bei der Googlekonkurrenz aus Mountain View. Das ist einmal gut, um das Diktat zu verbessern, auf der anderen Seite steht und fällt mit dieser Funktion natürlich die Sprachsteuerung des Gerätes im Allgemeinen, als Beispiel im Auto. Klar: Wenn das System fälschlicherweise annimmt, man wolle um 3 Uhr morgens das Liebesgeständnis auf dem Weg zwischen Disco und Haltestelle statt der „Anna“, der „Mama“ vortragen, kann das am nächsten morgen durchaus zu Verwirrungen führen. Festgehalten: Spracherkennung in Mango extrem genau. (Drittens) Der Wechsel zwischen den Apps blieb mir auch als holprig im Gedächtnis. Wie beim iPhone vor der Multitaskingfunktionalität. Jetzt ist es eben so wie unter iOS (iPhone-Betriebssystem) nach der Einführung von Multitasking: Statt doppeltes Betätigen des „Nach-Hause-Knoppeks“ ist bei Mango eben einfach längeres haltender Taste angesagt. An dieser Stelle ist im Sinne des Bedienkomforts aber auch keine all zu große Kreativität gefragt. Im Gegenteil ist’s besser. Weitere Spielereien wie Taskmanager, klügere Inboxes etc. findet Tofel auch – ich finde: Nicht weiter wert der Bemerkung. Unter’m Strich: Kinect + Surface + Phone7 + Nokia = Aktien kaufen! Sowohl als auch.

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