Aggregatoren (3) – Social Monitoring von Videopunks bis Frameworks: Curator von BuzzRank

18Jul11


700 Leute repräsentieren das Social Interest? Ist das alles? So viele Mitglieder hat das Buzzrank Panel, deren Tweets – algorithmisch analysiert – den Buzzrank einer jeden verlinkten Seite bestimmen. Die Ergebnisse werden im „Curator“ gesammelt, sortiert und präsentiert.

Designaspektisch scheint es – netzwertig sieht das auch so – als wären den Layoutern und Webentwicklern die Füße eingeschlafen: Es sieht aus wie Buzzly oder Buzzly sieht aus wie BuzzRank Curator und der erinnert stark an Rivva von Frank Westphal (Zum Glück nicht im Namen) mit „leichter“ Ähnlichkeit zu virato. Aber das Design ist auch – wie bereits gesagt – tatsächlich extrem elegant und funktional. Die aktuellsten und nach algorithmischer Meinung interessantesten Artikel sind absteigend geordnet aufgelistet. Das besondere: Der Curator aggregiert Bilder und Videos. Naheliegend, der Curator entstand mit viel Augenmerk auf die Viralität von eben Nachrichten, Videos oder Bildern im Social Web.

Dabei geht es der Social Media Agentur BuzzRank um „Campaign Monitoring“. Also Reichweite einer „Marke über alle Social Media Kanäle“ hinweg, Indentifizierung von Quellen, wichtige Influencer – also Multiplikatoren, Meinungsführer – erkennen, Sentiment Analyse und, und, und. Die Bahn gehört z.B. zu den Kunden von BuzzRank, was ganz sicher zu der vor kurzem eingeschlagenen Strategie der Bahn gehört, über Twitter Support zu leisten.

Dazu werden aus den Tweets der gut 700 Mitglieder des Curator Panels alle Links extrahiert und für jede verlinkte Webseite der aktuellen BuzzRank ermittelt. So entsteht ein Fluss von aktuell im Social Web viel diskutierten Inhalten.

„Marke über alle Social Media Kanäle“? Wieso werden dann nur Twitterer analysiert?
Das Ergebnis im Curator sieht auch etwas Geek- und halt Social-Media-lastig aus: 23 von 26, 88% der Ergebnisseite handeln von Social Web, Videopunks, Frameworks, Foursquare, Google mit und ohne Plus (Keyword Analyse). Ich find’s spitze, mich interessiert’s aber auch sehr! Und angenommen das würde wirklich die Stimmen des sozialen 2. und 3. Drittels der Webs repräsentieren, bezweifle ich, dass gerade die Bahn mit Twitter das richtige Medium gefunden hat. Da der tweetige Vorstoß der Bahn jedoch breit befürwortet wurde, lautet der Umkehrschluss: Das soziale Netz wird eben nicht angemessen analysiert. Dieser Vorwurf geht übrigens an die meisten (Blog) Aggregatoren und nicht speziell an den Curator, der das, was er tut, gut tut.

Beispiele: Man wird nicht erst auf eine Mittlerseite verlinkt und es gibt auch englische Quellen wie TechCrunch.

Dennoch ein Appell an die Aggregatoren: Bitte nicht jedes Ergebnis eines willkürlich erstellten Algorithmus als Wahrheit verkaufen. Appel an’s Web: Bitte nicht jedes Ergebnis eines willkürlich erstellten Algorithmus als Wahrheit verstehen.

Wie Twitter im Gegenteil als sehr vielschichtiger und tiefgreifender Aggregator für News jeder Coleur eingesetzt werden kann, wird morgen behandelt.

Hier noch was Meedia schreibt.

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