Öffentlich-rechtliche Tittenbilder auf Seite eins?

15Jul11

Der Steuerzahler muss die Gehälter der Bergleute zahlen, wenn die Kohle knapp wird. Wieso? Zur Orientierung des Kumpels, okay. Der Kumpel is’n Typ wie du und ich, da kann man unter die Arme greifen – für eine Übergangszeit. Axel Springer und Co. sind keine Typen wie du und ich. Sie gehen auch nich‘ über den Jordan. Und dennoch: Weil durch einen Wandel in der Gesellschaft (Das ’ne Naturgewalt, da ka’man nix machen) die Zahlungsbereitschaft für mediale Inhalte nachlässt, soll man vom Bürger einen Ausgleich verlangen? Ist das richtig? Angebot und Nachfrage. Sixtus hat schon recht, wenn er das LSG mit Strafe vergleicht: Weil kaum mehr jemand 35 Cent für ein Brötchen zahlt, denn er kann auch zum Backwerk gehen, sollte der Bürger einen Ausgleich an die Bedienbäcker zahlen? Das kann man durchaus als Pauschalstrafe sehen. Oder als Rundfunkgebühren.

Über eine öffentlich rechtliche Zeitung kann man nachdenken, warum nicht, aber öffentlich-rechtliche Tittenbilder auf Seite eins?

Zum Sixtusvergleich mit der Todesstrafe: Er hinkt leider. Akurater: Nach Keeses Logik dürfte eine Gegnerin der Todesstrafe vergewaltigt werden, einfach nur weil sie dagegen ist. Mal drüber nachdenken.

Wer seine Texte freiwillig, offen ins Netz stellt, muss mit der Konsequenz leben, dass der Text gelinkt und zitiert wird. Pressespiegel dürfen rechtlich erstellt werden, ein Zitatrecht gibt es auch.

Es gibt noch einen Unterschied zum Bergman: Der Kumpel fühlt sich dabei schlecht.

Glück auf!

Link zur Antwort von Keese

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